Amorazza mitgestalten

Amorazza ist kein unnahbarer Konzern. Wir möchten die Verbindung zu den Menschen, die bei uns ihr Herz suchen, bewusst pflegen, stärken und immer weiter verbessern – persönlicher und näher, als man es von vielen Plattformen im Internet gewohnt ist.

Deshalb möchten wir Euch aktiv in die Weiterentwicklung von Amorazza einbeziehen. Nicht nur unsere Produktentwickler sollen entscheiden, wie sich Amorazza verändert. Auch Ihr sollt mitreden, mitdenken und bei bestimmten Funktionen ganz konkret mitentscheiden können. Denn wir möchten Amorazza nicht am Menschen vorbei entwickeln, sondern gemeinsam mit Euch.

Unser erstes Thema: die „Gelesen“-Häkchen im Messenger.

Auf den ersten Blick klingt die Frage ganz einfach: Soll man sehen können, ob eine Nachricht gelesen wurde? Doch je länger man darüber nachdenkt, desto mehr spricht für – und gegen – jede Lösung.

Ja – Gelesen-Häkchen für alle

Dafür spricht:

  • Man weiß, dass die Nachricht angekommen und gelesen wurde.
  • Missverständnisse werden vermieden.
  • Niemand muss rätseln, ob die Nachricht vielleicht übersehen wurde.
  • Kommunikation wird klarer und transparenter.
  • Gerade beim Kennenlernen kann diese Klarheit angenehm sein.

Dagegen spricht:

  • Ein „gelesen“ kann schnell Erwartungsdruck erzeugen.
  • Manchmal möchte man eine Nachricht erst einmal wirken lassen und später antworten.
  • Schweigen nach einer gelesenen Nachricht kann verletzender wirken als ohne Lesebestätigung.
  • Manche Menschen fühlen sich dadurch beobachtet oder zu einer schnellen Reaktion gedrängt.

Nein – keine Gelesen-Häkchen

Dafür spricht:

  • Jeder kann Nachrichten in Ruhe lesen und antworten, wenn es passt.
  • Es entsteht weniger Druck.
  • Niemand muss erklären, warum eine Nachricht gelesen, aber noch nicht beantwortet wurde.
  • Das Kennenlernen bleibt etwas entspannter.

Dagegen spricht:

  • Man weiß nicht, ob die Nachricht überhaupt gesehen wurde.
  • Unsicherheit entsteht: „Hat sie meine Nachricht gelesen oder nicht?“
  • Manche schreiben möglicherweise noch einmal nach, obwohl die Nachricht längst angekommen ist.
  • Gerade in einer beginnenden Verbindung kann dieses Rätselraten unnötig verunsichern.

Wählbar – jeder entscheidet selbst

Auf den ersten Blick scheint das die fairste Lösung zu sein.

Dafür spricht:

  • Jeder kann selbst entscheiden, womit er sich wohlfühlt.
  • Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen bekommen ihre eigene Lösung.
  • Niemand wird zu einer Lesebestätigung gezwungen.

Dagegen spricht:

  • Unterschiedliche Einstellungen können neue Unsicherheiten erzeugen.
  • Warum sehe ich bei einer Person ein „gelesen“ und bei einer anderen nicht?
  • Hat die Person die Funktion ausgeschaltet – oder wurde meine Nachricht wirklich noch nicht gelesen?
  • Aus einer Funktion, die eigentlich Klarheit schaffen soll, kann dadurch erneut Rätselraten entstehen.

Wir haben lange darüber nachgedacht, die verschiedenen Argumente gegeneinander abgewogen und immer wieder darüber diskutiert. Irgendwann kam dann die eigentlich naheliegendste Frage auf:

Warum entscheiden wir das eigentlich allein? Warum lassen wir nicht unsere Mitglieder mitentscheiden?

Das bisherige Ergebnis

Ja 68 %
Nein 13 %
Im Profil einstellbar 19 %

Abstimmen können angemeldete Mitglieder – eine Stimme je Konto.

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